Im Interview mit PD Dr. Jana Olschewski
von Reno Stutz
Können Sie kurz etwas über Ihren bisherigen Lebensweg berichten?
Ich bin gebürtige Uckermärkerin und wurde in Templin geboren. Aufgewachsen bin ich in Gerswalde, einem nordbrandenburgischen 2.000-Seelendorf zwischen Templin und Prenzlau. Nach dem Abitur in Neustrelitz habe ich Kunstgeschichte und Anglistik in Greifswald studiert und mein Studium 1995 mit dem Magisterabschluss beendet. Dann gründete ich eine Familie. Ich habe drei Kinder bekommen und lebe seit 1994 in Katzow bei Wolgast. Seither arbeitete ich in verschiedenen Projekten zur Kunstgeschichte Pommerns. 2006 ging ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrkraft an das Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald. Zu dieser Zeit hatte ich mich bereits promoviert. Ich habe eine Arbeit über den Kirchenbau im ehemaligen Regierungsbezirk Stralsund geschrieben, d. h. über den Historismus im Kirchenbau. Für mich war es wichtig, ein regionales Thema zu bearbeiten ...

